Page 3 - Peter Walker and Partners Landscape Architecture Minimalistisches Design mit enormer Kraftentfaltung
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Anwenderbericht Landschaft:
Peter Walker and Partners Landscape Architecture
Peter Walker hat viele nationale und internationale Auszeichnungen für seine charakteristische Gestaltung von Landschaftsarchitektur erhalten.
schließlich heraus, dass es mir wirklich gefiel.“ Nach mehreren Stationen bei renommierten Landschaftsarchitekten gründete er bereits 1957 in Partnerschaft mit Hideo Sasaki seine erste Firma. In den 70iger Jahren eröffnete er das Planungsbüro SWA Group und startete 1983 ein etwas kleineres Büro, das unter dem Namen Peter Walker and Partners (PWP) Lands- cape Architecture bekannt wurde. Zur Zeit arbeiten bei PWP sieben Chefs und 35 Mitarbeiter. Sie wickeln jedes Jahr meh- rere Projekte ab und sind „darauf spezialisiert“, wie Walker sagt, „diese auf einen hohen Grad der Perfektion zu bringen.“
Walker und seine Mitarbeiter setzen bei all ihren Entwürfen VWL ein – so auch beim National 9/11 Memorial. „Wir verwen- den immer Vectorworks für die Entwürfe. Es ist viel flexibler und raffinierter als andere CADs“, sagt Walker und lobt vor allem die 3D-Funktionen des Programms. Die Möglichkeiten, einen Entwurf im dreidimensionalen Raum schnell zu entwi- ckeln und zu kontrollieren, sind für PWP ungemein hilfreich.
Die Mitarbeiter schätzen auch die einfache Bedienung von Vectorworks und die kurze Zeit, in der man alles in den Griff bekommt. „Vectorworks ist sehr intuitiv. Ich habe mir das meiste selbst beigebracht, ohne dass mir jemand dabei hel- fen musste“, sagt Conny Roppel, Landschaftsarchitektin bei PWP. Die Firma konzentriert sich vor allem auf Arbeiten für Universitäten, Städte und Kulturzentren, z.B. Wahrzeichen wie das National 9/11 Memorial oder die Botschaft der Ver- einigten Staaten in Bejing; städtische Parks und Plätze sowie Firmengelände für Unternehmen wie Pixar Animation Studios in Kalifornien, das Toyota Municipal Museum of Art in Japan und der Novartis Forum 1 Courtyard in Basel.
Minimalismus charakterisiert Walkers Gestaltung der Gedenkstätte.
„Ich mag Minimalismus, weil man damit unter ande- rem erreicht, dass die Leute die natürlichen Prozes- se deutlicher sehen. Wenn man zum Beispiel mal die Büsche weglässt und nur mit Bäumen arbeitet, ist es viel augenscheinlicher, wenn Frühling, Herbst und Winter kommen. Auf eine bestimmte Art macht der Wechsel der Jahreszeiten die Bepflanzung zum Star. Deshalb ist es eines unserer Prinzipien, die Pflanzen so zu verwenden, dass sie im Mittelpunkt stehen.“
Peter Walker, PWP Landscape Architecture, Berkeley, CA
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